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EMKNI - 20.04.2001   Zurück zur Übersicht

Bischof Klaiber schreibt an amerikanischen Präsidenten

George W. Bush erhält Brief von Bischof Dr. Walter KlaiberIn einem Schreiben an den US-Präsidenten George W. Bush bringt Bischof Dr. Walter Klaiber auf Bitten des Kirchenvorstandes der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) die Sorge über dessen Verhältnis zur Todesstrafe sowie über die Haltung der neuen amerikanischen Regierung zum Kyoto-Klimaschutzabkommen zum Ausdruck.
Viele Methodisten hätten große Erwartungen an den neuen Präsidenten, der als gläubiger Christ und Methodist bekannt sei, so Walter Klaiber, seien allerdings irritiert darüber, dass seine politische Position deutlich von den in den "Sozialen Grundsätzen" und anderen Resolutionen der weltweiten EMK zum Ausdruck gebrachten Überzeugungen abweiche. Im Blick auf die Praktizierung der Todesstrafe bittet Bischof Klaiber den US-Präsidenten, seine Haltung zu überdenken. Die EMK lehnt die Todesstrafe ab, und vor allem die nicht-amerikanischen Teile der EMK seien durch die Vollstreckungen der Todesurteile in einigen Bundesstaaten der USA "bedrückt". Ebenfalls besorgt äußerte sich Klaiber über die ablehnende Haltung der neuen US-Regierung gegenüber der in Kyoto beschlossenen internationalen Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes. Busch möge dabei nicht nur die Interessen der Industrie in den USA im Blick behalten, sondern auch Bewahrung der "Lebensgrundlagen der kommenden Generationen" und die heute schon "unter den Auswirkungen des Klimawandels leidenden Menschen".
Den vollständigen Brief Klaibers finden Sie als weitere EMKNI-Meldung dieses Tages.


Quelle: EMK Deutschland

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