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EMKNI - 25.04.2001   Zurück zur Übersicht

USA: Methodistin unsicher, ob sie an Hinrichtung teilnehmen wird

Anne Marshall ist eine der Generalsekretäre der "General Commission on Christian Unity an Interreligious Concerns" (GCCUIC), einer Organisation der Evangelisch-methodistischen Kirche. Doch Anne Marshall ist auch Witwe. Ihr Mann, Rauymond Johnson war eines der 168 Opfer des Bombenanschlags von Timothy McVeigh auf das Federal Building in Oklahoma City. Anne Marshall kennt die ablehnende Haltung ihrer Kirche zur Todesstrafe. Noch weiß sie nicht, ob sie am 16. Mai an der Hinrichtung von Timothy McVeigh via spezieller Fernsehübertragung teilnehmen wird. Sie selbst befürwortet heute die Hinrichtung McVeighs. Sie erinnert daran, wie der Massenmörder den Familien der Opfer die Zunge herausgestreckt und wie er nie seine Tat öffentlich bereut habe. "Wenn er sich nur entschuldigen würde, dann könnte ich mich darauf einlassen, ihn am Leben zu lassen, doch wie kann nur jemand mit soviel Bosheit leben?" fragt Marshall, und bemerkt, dass sie vor sieben Jahren noch eine klare Gegnerin der Todesstrafe war.


Quelle: Newscope

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