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EMKNI - 02.08.2001   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Zwei Monate Bibelweg

Am 27. Mai 2001 wurde der Bibelweg zwischen Gerlafingen und Utzenstorf eröffnet. Der Bibelweg ist ein Projekt der Evangelisch-methodistischen Kirche in Gerlafingen in Zusammenarbeit mit Kirchen, Verbänden, Firmen und privaten Gönnern. Zeit für die Verantwortlichen, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Und diese kann sich sehen lassen. Offenbar gelingt es mit diesem historischen Lehrpfad, das Interesse zu wecken.
Schon immer vermochte der schöne Spazierweg entlang der alten Kanäle, durch die Wälder und Felder viele Leute anzuziehen. Aber seit der Eröffnung kommen Leute aus der ganzen Schweiz extra wegen diesem Lehrpfad angereist. Es kommt vor, dass sie sich vor den Tafeln drängen, um die Texte zu lesen. Der Weg wurde weit über die Region hinaus wahrgenommen und zieht Leute sogar Leute aus dem benachbarten Deutschland an. Schulklassen, Unterrichtsgruppen, kirchliche Arbeitsgruppen und Wanderer besuchen den Bibelweg.
Entsprechend positiv fallen die Echos aus. Der Weg sei einfach ein einmaliges Naturerlebnis. Die Texte der Tafeln verständlich und dank der hervorragenden und vielseitigen Gestaltung bleibe der Weg bis zur 34. Tafel spannend und interessant. Eindrücklich nehmen die Wanderer die historischen Zeiträume war. Zwischen den einzelnen Stationen stellt jeder Meter ein Jahr dar. Man muss fast zwei Kilometer gehen, bis man zur ersten biblischen Tafel kommt. Dicht beieinander jene Ereignisse, die sich auf das Neue Testament beziehen. In nur 60 Jahren finden alle erwähnten Ereignisse statt. Dagegen umfasst der ältere Teil der Bibel volle 2000 Jahre Geschichte. Hilfreich ist, dass auf dem Bibelweg auch weltgeschichtliche Ereignisse dokumentiert werden. So steht mindestens alle 280 Meter eine Tafel. Ebenfalls positiv die Rückmeldungen auf den Inhalt der Tafeln: Keine Predigt, knappe und verständliche Texte, interessant geschrieben. Die Homepage erfreut sich über viele Besucher und die zum Bibelweg passenden Artikel werden rege bestellt.
Ein absolut perfekter historischer Lehrpfad? Beinahe! Vermisst werden in erster Linie Wegweiser, die es einem erlauben, auch beim Schloss Landshut einzusteigen. Auch die Beschilderung am Bahnhof könnte besser sein. Während das Heft für die Kinder dankbar aufgenommen wurde und sich gut verkauft, wird ein Begleitheft für Erwachse vermisst. Weiter wäre es hilfreich, wenn für verschiedene Altersgruppen Unterrichtsmaterial bereitgestellt werden könnte. Die Verantwortlichen werden versuchen, solche Defizite aufzuarbeiten. Informationen über den Bibelweg und über Neuerungen finden sich auf der Homepage unter www.bibelweg.ch


Quelle: Bibelweg - Pressetext

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