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EMKNI - 14.08.2001   Zurück zur Übersicht

Deutschland: Methodisten und Haus Mirjam unter einem Hut

"Gottes Segen ist wie ein großer Hut" - ein Kirchenlied, das am vergangenem Samstag das Thema des Eröffnungsgottesdienstes in der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Friedrichsdorf war. Denn dort feierte die Gemeinde zusammen mit den geistig behinderten Erwachsenen aus dem Haus Mirijam ein Sommerfest. 150 Menschen sollten bei diesem Gottesdienst "unter einen Hut" gebracht werden und Schutz von Gott erhalten, egal ob sie alt, jung oder behindert waren.
Im Anschluss versammelten sich etwa 100 Besucher in einem großen Sitzkreis im Garten und spielten gemeinsam Klatsch- beziehungsweise Kreisspiele. Doch das war noch lange nicht alles: In gemischten Gruppen aus der Gemeinde und den Bewohnern des Hauses Mirjam musste ein Stationenlauf absolviert werden, bei dem es Büchsen umzuwerfen, Wasser zu tragen und ein Turm zu bauen galt.
Für die musikalische Unterhaltung sorgten in dieser Zeit die afrikanische Gruppe "World People" und der Posaunenchor der Evangelisch-methodistischen Kirche – und schon wurde getanzt.
"Es ist eine sehr offene Gemeinde, die mir Mut machte, zusammen ein Sommerfest zu feiern. Es war ein schöner Tag", erklärte Eberhard Schäfer, Leiter des Hauses Mirjam. Auch Clemens Klingel, Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche war begeistert: "Es gab keine Berührungsängste unter den Menschen. Ich glaube wir haben alle unter einen Hut bekommen."


Quelle: Taunus Zeitung – Verena von Herwarth

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