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EMKNI - 16.08.2001   Zurück zur Übersicht

England: Methodistischer Friedenspreis 2001 geht an Joe Hale

Joe Hale bei seiner Botschaft während seiner Ansprache an der Methodistischen Weltkonferenz in Brighton, EnglandDer Evangelisch-methodistische Pfarrer und zurückgetretene Generalsekretär des "World Methodist Council" (WMC) ist der Empfänger des Methodistischen Friedenspreises.
17 Jahre überreicht Hale selbst berühmten Persönlichkeiten wie Nelson Mandela und Jimmy Carter den World Methodist Peace Awart.
In einer überraschen einberufenen Feier während der 18. Methodistischen Weltkonferenz in Brighton am 30. Juli 2001 wurde Hale mit dieser besonderen Auszeichnung geehrt für seine überzeugende Leitung als Befürworter von Friedensprozessen und ökumenischen Vereinigungsbemühungen auf der ganzen Welt.
Dr. Joseph R. Hale war 25 Jahre lang Stabsmitglied in der Exekutive des WMC.
Frances Alguire, bis zur Konferenz Präsidentin des WMC, erwähnte Hales Einsatz für die Überwindung des Apartheidsystems in Südafrika, die Versöhnungsbemühungen unter Methodisten auf den Fidschi-Inseln und für Frieden und gleiche Rechte für Palästinenser im Nahen Osten. "Keine Person in der Methodistischen Bewegung hat mehr dazu beigetragen als er, dass Methodisten aus der ganzen Welt in Einheit zusammenkommen können" fügte sie an.
In seiner Dankesrede wies Hale die Ansicht zurück, seine Friedensbemühungen seien vergleichbar mit denen früherer EmpfängerInnen des Methodistischen Weltfriedenspreises, die oft leiden mussten für ihren mutigen Einsatz. "Sie haben heute nicht mich geehrt, sondern die Idee, dass alle von uns Friedensstifter sein können", so Hale.


Quelle: North Texas United Methodist Reporter

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