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EMKNI - 17.12.2001   Zurück zur Übersicht

Großbritannien: Auf dem Weg zur sichtbaren Einheit

Jetzt sei der richtige Zeitpunkt gekommen, einen weiteren Schritt zu gehen auf dem Weg zur Vereinigung der Methodistenkirche mit der Kirche von England. Das ist die Zusammenfassung des Berichts der formellen Gesprächen zwischen den beiden Kirchen, welcher am 12. Dezember veröffentlicht wurde.
Das in erster Linie angestrebte Ziel der Gespräche, die 1997/98 initiiert wurden, sieht vor, dass die beiden Kirchen einen "bedeutenden gemeinsamen Schritt auf dem Weg zu einer klar ersichtlichen, einen Kirche" gehen.
Der Bericht empfiehlt die Annahme einer Anglikanisch-Methodistischen Übereinkunft der "gegenseitigen Anerkennung und Verpflichtung". In dieser Übereinkunft sieht man die größte Hürde zu einer sichtbaren Einheit. Wenn sie von der Methodistischen Konferenz und der Generalsynode der Kirche von England angenommen wird, führt sie "die beiden Kirchen in allen Bereichen zu einer neuen Beziehung".
Im Vorwort des Berichts schreiben die beiden Vorsitzenden der Kommission, Pfarrer Barry Roggerson (Anglikanische Kirche) und Pfarrer Dr. John Taylor (Methodistenkirche), die Kirchen würden mit dem Bericht offiziell und formell ersucht, etwas zu billigen, das schon an vielen Orten Realität sei.
Nebst den Gemeinsamkeiten verschweigt der Bericht auch nicht die Bereiche, in denen die Anglikaner und Methodisten sich uneinig sind, oder wo sie den Glauben in unterschiedlicher Weise leben. So gäbe es in der Praxis des Glaubens Unterschiede. Einige davon gelte es noch weiter zu bearbeiten. Betroffen sind z.B. das Amtsverständnis und die Leitungsfunktion von Frauen in der Kirche, sowie das Abendmahlsverständnis und dessen praktische Durchführung.


Quelle: Methodist Recorder Online

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