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EMKNI - 21.12.2001   Zurück zur Übersicht

Der Ökumenische Rat offeriert Gebete und Botschaften für den Frieden im Nahen Osten

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat eine Materialsammlung mit Gebeten und Botschaften zusammengestellt, um seinen Mitgliedskirchen und Partnern zu helfen, 2002 eine Kampagne zur Unterstützung des Friedens im Nahen Osten zu starten - eine Kampagne, die auf die Beendigung der widerrechtlichen Besetzung Palästinas abzielt. Das Material steht auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch online zur Verfügung.
In einem Begleitschreiben ermutigt der ÖRK-Generalsekretär, Dr. Konrad Raiser, Kirchen und Gemeinden, dieses Material zu der Eröffnung der Kampagne und der Aktionen in den Gottesdiensten zu verwenden. Vorgeschlagen ist der Zeitraum vom 1. Januar 2002 bis Ostersonntag. "Das Material", so Raiser, "kann selbstverständlich den jeweiligen Traditionen angepasst werden."
Die Kampagne wurde vom ÖRK-Exekutivausschuss auf seiner Tagung im September angeregt, als er an die Mitgliedskirchen und ökumenischen Partner appellierte, 2002 im Rahmen der Dekade zur Überwindung von Gewalt "ihr Augenmerk auf intensive Bemühungen um die Beendigung der rechtswidrigen Besetzung Palästinas zu richten".
Die Gebete und Botschaften stammen aus den östlich- und orientalisch-orthodoxen sowie den katholischen, episkopalen und protestantischen Kirchen von Jerusalem und geben die authentische Stimme der Kirchen und Gemeinschaften im Heiligen Land wider. "Die Verwendung dieser Botschaften der Hoffnung, Gerechtigkeit und Versöhnung sind für die Kirchen in aller Welt ein höchst angemessener Weg, um sich an den kollektiven Aktionen des Betens, der Besinnung und der aktiven Solidarität mit den Palästinensern und Israelis zu beteiligen und für ein Ende der Besetzung und wahren Frieden im Nahen Osten einzutreten," schreibt Raiser in seinem Brief.
Die Materialsammlung kann online abgerufen werden unter http://www.wcc-coe.org/wcc/what/international/resourcepack-g.html.


Quelle: Ökumenischer Rat der Kirchen

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