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EMKNI - 11.07.2001   Zurück zur Übersicht

Deutschland: EMK-Unterschriftenaktionen für Kinderrechte

Die Benachteiligungen für eine bestimmte Gruppe von Kindern in Deutschland sollen endlich verschwinden. Seit Jahren fordern Menschenrechtsorganisationen von Deutschland, dass die UN-Kinderrechtskonvention volle Anwendung findet. Durch eine Vorbehaltserklärung wurde bei der Unterzeichnung 1992 die Anwendung der Konvention eingeschränkt. Die Konsequenz ist, dass vor allem ausländische Kinder und Jugendliche in vieler Hinsicht benachteiligt sind, weil im Ernstfall nicht die Konvention gilt, sondern die strengeren Ausländer- und Asylgesetze. Deshalb setzt sich die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) in Deutschland mit der Unterschriftenaktion "Alle Kinder haben Rechte" dafür ein, dass dieser Vorbehalt verschwindet. Deutschland sei international unglaubwürdig, wenn es überall auf der Welt Menschenrechte einfordern, selbst aber bei der Umsetzung von bestimmten Menschenrechten auf die Bremse tritt. Diese Aktion der EMK ist befristet, weil am 20. September 2001 der UN-Weltkindertag stattfindet.
Informationen und die Unterschriftslisten gibt es bei: GFS-Büro der EMK, Giebelstraße 16, D-70499 Stuttgart, Fax: +49 (07 11) 86 00 69-9 oder bei Paul Gräsle, Augelbaumstraße 12, D-74211 Leingarten, Fax: +49 (0 71 31) 90 12 22, Mail: mailto:EmK.GFS.Graesle@t-online.de.


Quelle: EMK Deutschland

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