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EMKNI - 01.06.2001   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Der Rat des SEK stellt den Delegierten die künftige strategische Ausrichtung des Kirchenbundes vor

Für die Zukunft des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) von wesentlicher Bedeutung ist das Grundlagenpapier "Ziele und Strategien". In diesem Konzept stellt die Exekutive des Kirchenbundes den Delegierten die künftige strategische Ausrichtung des SEK vor. Die vier Handlungsfelder sind "Mitgliedkirchen", "Andere reformatorische Kirchen", "Ökumene, Judentum, interreligiöser Dialog" sowie "Gesellschaft und Politik". In diesen vier Bereichen finden sich nach Priorität geordnet die Ziele und Strategien des Rates.
So heisst es etwa in Ziel 1: "Der Rat orientiert sich laufend über die Bedürfnisse, Anliegen und Vorhaben der Mitgliedkirchen und macht ihnen dieses Wissen zur gegenseitigen Information zugänglich". Damit wird der Auftrag gegenüber den Mitgliedkirchen deutlich. Im föderalistisch organisierten Kirchenbund sollen Initiativen und Tätigkeiten zusammengeführt und Synergien besser genutzt werden: "Der Rat initiiert und organisiert den Dialog über Themen, die für die Mitgliedkirchen von Bedeutung sind". Was sich als Tendenz bereits im letzten Jahr mit der Motion "betreffend Hilfswerke Missionen und Außenbeziehungen des SEK" abgezeichnet hatte, findet nun auch in den Zielen und Strategien seinen Niederschlag. Der Rat geht davon aus, dass über die grundlegenden Fragen künftig an der Abgeordnetenversammlung des SEK entschieden wird.
Die jüngst unterzeichnete Vereinbarung zwischen SEK und Fédération romande d'Eglises et Oeuvres évangéliques (FREOE) veranschaulicht, wie der SEK Beziehungen pflegen will: Er "nimmt für seine Mitgliedkirchen und Werke die Beziehungen zu anderen Kirchen reformatorischer Tradition wahr", hält das Strategiepapier fest.


Quelle: Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund

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