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EMKNI - 07.06.2001   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Beziehung der Kirche zu den selbständigen Werken

Während der Sitzung der Jährlichen KonferenzAm 3. März 2001 wurden alle Verantwortlichen der selbständigen Werke durch Bischof Heinrich Bolleter und durch den Kirchenvorstandspräsidenten Peter Binder zu einer ersten Tagung nach Bern eingeladen. Dabei ging es um folgende Ziele: Transparente finanzielle Risiken, angemessene Aufsicht ermöglichen, einheitliche Kriterien bei finanziellen Engagements. Diese Ziele können jedoch nur angegangen werden unter der Voraussetzung, dass verbindliche Regelungen eingehalten werden. An der Jährlichen Konferenz (JK) lag nun ein Bericht der Projektgruppe PoWer (PoWer Kirche = Positionierung der selbständigen Werke im Auftrag der Kirche) vor, dazu vier entsprechende Anträge. Pfarrer Fredy Jorns stellte den Antrag, dass der vierte Antrag zum Hauptantrag erhoben wird. Von der praktischen Arbeitsweise her sollen die drei ersten Anträge modifiziert werden. Der vierte Antrag lautet wie folgt: "Die JK beauftragt den Kirchenvorstand und die Kommission für innere Mission, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, welche auf Grundlage der „Leitgedanken“ und des „Soll-Zustandes“ und unter Berücksichtigung des Berichtes des „Dreierteams“ verbindliche Regelungen für die Zusammenarbeit der selbständigen Werke mit der Jährlichen Konferenz ausarbeitet. Die Arbeitsgruppe berichtet an die Tagung 2002 der Jährlichen Konferenz." Der Antrag von Fredy Jorns wurde von der JK mit 88 Ja- zu 77 Nein-Stimmen angenommen. Die Arbeit wird in dieser Richtung weitergeführt werden. Eine Arbeitsgruppe wird auf dieser Grundlage weiterarbeiten und an der kommenden JK darüber berichten.


Quelle: EMKNI - Peter von Känel und Andy Schindler

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