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EMKNI - 08.06.2001   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Mission - was haben wir davon?

Christine Schneider-Oesch an der KonferenzDie Präsidentin der Kommission für äussere Mission (KäM), Christine Schneider-Oesch, betonte in den Ausführungen zu ihrem Bericht an der Jährlichen Konferenz (JK) eines der Hauptanliegen der KäM: Mission findet nicht irgendwo in einem fernen Land statt, sondern hat einen Bezug zum Leben der EMK in der Schweiz und in Frankreich. Durch ein Angebot von Begegnungsmöglichkeiten können und sollen die Gemeinden die Chance wahrnehmen, Impulse aus den Partnerkirchen der EMK Schweiz/Frankreich in Afrika, Asien und Südamerika in ihre Arbeit einfliessen lassen. Der gut besuchte Missions-Begegnungstag mit Bischof Nkulu Ntanda Ntambo und seiner Frau Nshimba Nkulu aus der Demokratischen Republik Kongo am Eröffnungstag der JK ist ebenso ein Beispiel dieser Möglichkeiten wie der geplante Besuch einer Gruppe aus dem Kongo, die im Herbst 2001 je 10 Tage auf den Bezirken Gerlafingen und Liestal verbringen wird, oder das Jugendlager in Argentinien anfangs 2002, das wiederum auch Jugendlichen aus der Schweiz und aus Frankreich offen stehen wird.
Begegnung fand aber auch innerhalb der Berichterstattung statt, als Bischof Ntambo die Konferenz in einem Grusswort ansprach. Er bedankte sich im Auftrag der EMK im Kongo herzlich dafür, dass die EMK Schweiz/Frankreich nicht nur über Solidarität philosophiere, sondern diese auch praktiziere, zum Beispiel durch die Unterstützung zweier Spitäler in Kabongo und Katenga sowie durch das Mittragen der Pastorengehälter und verschiedener anderer Projekte (Strassenkinder, Erziehung von Kindern und Jugendlichen usw.). Viele dieser Aktivitäten seien für die Menschen im Kongo eine der wenigen Hoffnungen, dass sich an ihrer Situation etwas zum Besseren ändere. Bischof Ntambo schloss seine Ausführungen mit dem Dank dafür, dass die EMK in der Schweiz und in Frankreich eine Vision habe, Gottes Reich auch im Kongo aufzubauen, und dass sie ein grosses Engagement aufbringe, diese Vision auch umzusetzen.
Die KäM, welche knapp 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen Ländern Afrikas, Südamerikas und Asiens beschäftigt, setzte im vergangenen Jahr knapp 2,2 Mio Schweizer Franken an Spendengeldern für die vielfältigen Projekte und (Ausbildungs)Programme ihrer Partnerkirchen ein und konnte dadurch lebendige Solidarität praktizieren.


Quelle: EMKNI - Urs Schweizer

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