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EMKNI - 09.06.2001   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Verfassungsänderung abgelehnt

Als eine der 183 nimmt die Jährliche Konferenz Stellung zu Verfassungsänderungen der EMK. Die Stellung getaufter Kinder in der Kirche soll neu definiert werden. Nach Dr. Patrick Streiff geht es darum, die Eingliederung der Getauften in die Kirche ernst zu nehmen. Sie sollen künftig als „getaufte Mitglieder“ bezeichnet werden. Ziel ist, als Erwachsener „bekennendes Mitglied“ zu werden. Dieser Schritt unterstreiche die Verantwortung, welche die Gemeinden gegenüber getauften Kindern hat.
In einer engagierten Diskussion zeigt sich, dass viele Delegierte zwar die Sache, um die es geht, mittragen. Gegner der Änderung befürchten aber, dass die neuen Artikel der Verfassung im Kontext der EMK in der Schweiz kaum erklärt werden können. Obwohl sich an der bisherigen Praxis wenig ändert, sei durch die gewählte Sprache eine Angleichung an landeskirchliche Verhältnisse zu erwarten.
Die Konferenz lehnt diese Änderung der Verfassung großmehrheitlich ab


Quelle: EMKNI - Stefan Moll

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