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EMKNI - 29.06.2001   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Auch Christen werden gefoltert

Die "Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit" (AGR) der "Schweizerischen Evangelischen Allianz" (SEA) erinnert aus Anlass des UNO-Gedenktag für Folteropfer vom Dienstag daran, dass Christinnen und Christen die zur Zeit am meisten verfolgte religiöse Gruppe sind.
In China würden nach wie vor Mitglieder nicht registrierter Kirchen verhaftet und gefoltert. Ebenso in Nordkorea und in Laos. Nicht besser gehe es Christen im Südsudan, die verschleppt, als Sklaven verkauft und körperlich und seelisch aufs Gröbste misshandelt würden, heißt es in einem Communiqué.
Geheime Berichte aus verschiedenen islamischen Ländern, in denen Anhänger des Christentums, insbesondere Konvertiten, gefoltert und umgebracht werden, dringen laut AGR immer wieder in den Westen. Christen seien die heute am meisten verfolgte Religionsgruppe der Welt.
Die Arbeitsgemeinschaft Religionsfreiheit der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) ruft zusammen mit anderen Organisationen die Öffentlichkeit zum Gedenken an diese Folteropfer auf. "Christinnen und Christen sind herausgefordert, im Gebet an die wegen ihres Glaubens verfolgten Menschen zu denken", schreibt die AGR, der sechs Schweizer Werke angehören, die sich weltweit für verfolgte Christen einsetzen: Offene Grenzen (OG), Christian Solidarity International (CSI), Hilfsaktion Märtyrerkirche (HMK), Christliche Ostmission (COM), Aktionskomitee für verfolgte Christen (AVC) und Licht im Osten (LiO).
Diese sechs Organisationen führen unter dem Patronat der SEA am 11. November zum dritten Mal einen "Sonntag der verfolgten Kirche" durch.


Quelle: Reformierte Nachrichten (rna)

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