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EMKNI - 09.03.2001   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Happy birthday, Franz Schäfer

Am 10. März 2001 feiert Bischof Franz W. Schäfer seinen 80. Geburtstag. Ein Geburtstagsgruß von Bischof Heinrich Bolleter:

Lieber Bischof Schäfer
Wer auf 80 Lebensjahre zurückblicken kann, und davon mehr als ein Viertel im aktiven Dienst als Bischof von Mittel- und Südeuropa, der lebt mit einem großen Reichtum an Erinnerungen. Ich erlaube mir, für diesen Geburtstagsgruß kurze Erinnerungen an den Themen deiner Bischofsbotschaften fest zu machen:
Bern 1969: "Die Kirche lebt"!
Die Zentralkonferenz in Bern stand unter dem Zeichen der Vereinigung der Evangelischen Gemeinschaft und der Methodistenkirche. Die Schweißnähte am neuen Strukturgerüst der Kirche waren noch heiß. Die Arbeitenden blickten auf und freuten sich, dass in der Struktur Leben ist.
Schaffhausen 1973: "Es ist in keinem ändern Heil"
Wenn die Kirche die Botschaft von Jesus Christus glaubt, verkündigt und lebt, dann hat sie eine Zukunft. Mit dieser Perspektive hattest du die Wiederwahl als Bischof auf Lebenszeit angenommen.
Zofingen 1977: "Hingabe an Christus' Ruf zur Veränderung"
Mit diesem Slogan war die Connexio mit der weltweiten Kirche angesprochen. Dieses Wort war auch Thema der Generalkonferenz von 1976. Trotz allen Begrenzungen, welche der Kirche damals in West und Ost zu schaffen machten, sprachst du mutig von ganzheitlicher Evangelisation.
Niederuzwil 1981: "Vom längeren Atem der Hoffnung"
Das war die Botschaft der Kirche für die Menschen in den 80er-Jahren. Damals wurde dem weltlichen Fortschrittsglauben die Spitze gebrochen.
Zürich 1985: "Glaubwürdigkeit"
Viele waren dabei, als ein Jahr zuvor das Jubiläum "200 Jahre Evangelisch-methodistische Kirche" gefeiert wurde. Rückbesinnung auf die eigene Identität ist wichtig. "Sind wir aber heute glaubwürdige Zeugen des Evangeliums?" Das war deine Frage.
Baden 1989: "Laufet mit Ausdauer in dem Wettkampf, der vor uns liegt"
Mit diesen Worten hattest du den Stafettenstab im Bischofsamt weitergegeben. Und der, der den Stafettenstab übernahm, wurde mit einem sich rapide verändernden Europa konfrontiert.
Wir freuen uns, dass du heute aufmerksam den Pulsschlag im Leben der Kirche weiter verfolgst. Wir danken für dein Mit-uns-Sein und wünschen dir, mit allen Lesern von Kirche+Welt (und EMKNI), Kraft und Gesundheit für den Weg ins neue Jahrzehnt.
Für das Kabinett: Bischof Heinrich Bolleter


Quelle: kirche+welt

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