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EMKNI - 15.03.2001   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Die strukturellen Besonderheiten der Evangelisch-methodistischen Kirche

Markus Bach begruesst die Delegierten der Zentralkonferenz von Mittel- und SüdeuropaDie Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) unterscheidet sich in einigen Punkten beispielsweise von der reformierten Landeskirche. So ist die Landeskirche juristisch eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, während die EMK juristisch ein Verein ist. Die PfarrerInnen werden in der EMK den Gemeinden zugewiesen und erhalten etwa alle acht bis neun Jahre eine neue Dienstzuweisung. Im Gegensatz dazu werden die PfarrerInnen von reformierten Kirchgemeinden gewählt. Auch in der Mitgliedschaft gibt es Unterschiede. In der Landeskirche wird man Mitglied durch Geburt oder Taufe, während eine Mitgliedschaft in der EMK auf eigenes Verlangen und nach Ablegen eines Glaubensbekenntnisses vor der Gemeinde möglich wird. Unabhängig ob Ausländer oder Einheimische haben in der EMK alle Mitglieder die gleichen Rechte und das volle Wahl- und Mitspracherecht. Finanziell ist die EMK auf die freiwillige Gabe von Mitgliedern angewiesen und erhält keine direkte Unterstützung durch den Staat, während die Landeskirche finanziell durch die Kirchensteuern mit dem Staat verbunden ist.
Die EMK ist weltweit organisiert. An oberster Stelle steht die Generalkonferenz. Die EMK ausserhalb der USA in Zentralkonferenzen unterteilt. Die Zentralkonferenz von Nordeuropa, die Zentralkonferenz Deutschland und die Zentralkonferenz Mittel- und Südeuropa decken den europäischen Teil der Kirche ab. Die nun in Bülach tagende Zentralkonferenz von Mittel- und Südeuropa ist besonders vielfältig zusammengesetzt und markiert sehr deutlich den internationalen Charakter der Kirche.


Quelle: EMKNI

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