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EMKNI - 22.03.2001   Zurück zur Übersicht

Deutschland: Die sozialethischen Schwerpunkte der Norddeutschen EMK

Der vierseitige Bericht des Ständigen Ausschusses für GFS an die "Norddeutsche Jährliche Konferenz" (NJK) der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK)kann ab sofort im Internet gelesen oder geholt werden unter http://www.emk.org/gfs/. Ausschuss-Vorsitzender ist Dr. Rainer Bath, Pastor in Dortmund.
In einem ersten grundsätzlichen Teil wird untersucht, wie die Liebe Gottes auch in gesellschaftliche Strukturen hineinwirken will und dass diese Liebe in der Hilfe für Arme, Ausgegrenzte, Obdachlose, Ausländer konkret wird. Das bedeute eine verstärkt Zuwendung zur "Welt" und eine Bezeugung des Gottes, der nicht will, dass Menschen einander im Krieg umbringen oder die Schöpfung ausgebeutet oder die Habgier angestachelt wird.
Ein zweiter Teil lädt ein, bei der Dekade zur Überwindung von Gewalt mitzumachen, wobei der Ausschuss selbst sich drei Schwerpunkte setzt: Rechtsextremismus, Gewalt in der eigenen Kirche und die Friedensfrage. Eine Resolution ruft in sehr eindringlichen Worten alle dazu auf, bei der Überwindung von Gewalt, mitzumachen. Dazu ein Satz: "Wir wollen lernen, in unseren Gemeinden Raum zu schaffen, in dem Menschen, die unterschiedlichen Formen von Gewalt ausgesetzt sind, aufatmen und sich angenommen fühlen können."
Wie es nach dem Kosovo-Krieg mit der Friedensthematik weitergeht, ist ebenfalls Thema. Der Ausschuss hält dabei eine vorrangige Ausrichtung auf Militäreinsätze zum Schutz von Frieden und Menschenrechten für eine verhängnisvolle Fehlorientierung. Auch die deutschen Rüstungsexporte werden kritisiert und die "Kampagne gegen Rüstungsexport" weiterhin unterstützt.


Quelle: Paul Gräsle

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