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EMKNI - 27.03.2001   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Vorbereitungen für den Gemeinsamer Kirchentag 2002 in Appenzell gedeihen

An vier Informationsabenden in Inner- und Ausserrhoden wurde in den letzten Tagen über den Stand der Vorbereitungen zum ökumenischen Kirchenfest 2002 in Appenzell berichtet. Dies war der "Startschuss" in der Öffentlichkeit für den Grossanlass.
Je zwölf bis 20 Interessierte hatten sich zu den vier dezentral durchgeführten Veranstaltungen eingefunden. Co-Präsidenten des gemeinsamen Kirchentags vom 14. Juni bis 16. Juni 2002 im Innerrhoder Hauptort sind der katholische Appenzeller Pfarrer Stefan Guggenbühl und Christoph Härter, reformierter Ausserrhoder Kirchenrat. Katholiken, Evangelisch-Reformierte und Evangelisch-Methodistische haben sich für die Organisation und Durchführung zusammengetan.
Das Motto des Kirchentages lautet "mer mache uuf". Bereits fest steht, dass es einen gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst geben wird. Zuversicht verleiht dabei den Planenden, dass die drei Gottesdienste am Appenzeller Fest sehr gut besucht waren. Auch sind im Sinne von Vorschlägen schon viele Ideen für diesen Kirchentag vorhanden: Meditationszelt, Bibliodrama oder Bibelausstellung, Erzählen der Geschichte von Appenzeller Kirchtürmen, nächtlicher Fackelzug, Zeltdorf für Jugendliche. Jedenfalls soll es ein Fest mit zündenden Ideen und Pfiff werden. Der Anlass stehe und falle damit, ob es gelingt, die einzelnen Kirchgemeinden zu begeistern», wurde an den Informationsabenden betont.
Auch über die Finanzen bestehen bereits klare Vorstellungen. Von den einzelnen Kirchgemeinden erhofft man sich einen Beitrag von zwei Franken pro Christ. Dies dürfte rund 100'000 Franken ergeben. Eine gleich hohe Summe soll mit Sponsoring zusammengebracht werden. Werden weniger finanzielle Mittel zugesichert, muss das Kirchenfest entsprechend abgespeckt werden. Wie weit am Appenzeller Kirchentag auch noch weitere Kirchen, zum Beispiel die Freikirchen, mitmachen werden, ist zurzeit noch offen. Die Basis habe Berührungsängste und sei eher zurückhaltend, wurde gesagt.


Quelle: Appenzeller Zeitung

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