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EMKNI - 28.03.2001   Zurück zur Übersicht

England: Kritik an der langsamen Reaktion der Behörden auf die Maul- und Klauenseuche

Ärger und Wut sind unter den Farmern von Cumbria weit verbreitet, darüber, dass durch das Schlachten von 1'000 gesunden Tieren die Maul- und Klauenseuche gestoppt werden solle. Auch Pfarrer Barrie Lees von der Methodistenkirche, Superintendent der Kirkoswald Region im Eden Valley teilt diese Gefühle der Bevölkerung.
Während die Farmer im seuchenbetroffenen Tal sich auf das Schlimmste vorbereiten, äußerte sich Lees über den weit verbreiteten Ärger der Landbevölkerung, dass nicht schneller die infizierten Tiere ausgesondert und vernichtet werden. Das hätte weit mehr gebracht, als die Tötung auf gesunde Herden auszuweiten.
Laut Lees meinen es alle Bauern und Tierärzte in der Region sehr ernst und halten es für ganz entscheidend, dem Chef-Veterinärsbeamten Jim Scudamore mitzuteilen: "Alle Tierärzte in der Gegen sind sich einig über den Weg, wie die Krise überwunden werden kann. Es wird bestimmt zur Notschlachtung von weiteren Tausenden von gesunden Tieren kommen, wenn die Beseitigung der kranken Tieren weiterhin so langsam durchgeführt wird."


Quelle: Methodist Recorder Online

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