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EMKNI - 29.03.2001   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Ökumenischer Gottesdienst zum Abschluss

Erstmals haben in Romanshorn beide Landes- und drei Freikirchen gemeinsam Gottesdienst gefeiert: Damit fand ein "Projekt über Kirchengrenzen hinweg", eine Bibelausstellung, einen vorläufigen Abschluss.
Sie standen am Sonntagmorgen miteinander vor ihren Gemeinden: Gaby Zimmermann, katholisch, Harald Greve, evangelisch, Johann Alberts, Chrischona, Heiner Merk, Christuszentrum und André Ottersberg, Methodisten.
Über Konfessions- und Gemeindegrenzen hinweg wurde gefeiert. Die evangelische Kirche war voll, spürbar traten die Unterschiede zutage, in der Art des Betens, in der Auswahl und dem Singen der Lieder, auch in jenem Teil, der den Evangeliumstext interpretierte, verkündete. Betont wurde zum Abschluss der Bibelausstellung, dass Gottes Wort "zum eigentlichen Treffpunkt" geworden ist: 30 bis 50 Menschen haben jeweils bei den Bibelarbeiten mitgemacht, während 79 Stunden war der Raum der Stille geöffnet, am Samstagnachmittag hatten die Jungscharen der beteiligten Gemeinden mit ihrem grossangelegten Postenlauf durch das ganze Dorf alle Hände voll zu tun. Mit einzelnen Szenen aus dem Singspiel "Philippus und der Kämmerer" wies der Jugendchor der evangelischen Kirche den Theologen den Weg zur Auslegung: Auch da entstand aus der Gemeinsamkeit eine interessante Art des Predigens. Die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher hielten auf einem Zettel fest, was ihnen in und an der Bibel wichtig ist und was sie sich von den Gemeinden für die Zukunft wünschen. Das so entstehende Buch wird bald in den Gemeinden weiter- und reihum gegeben.


Quelle: St.Galler Tagblatt – Markus Bösch

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