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EMKNI - 04.05.2001   Zurück zur Übersicht

England: Bericht über die formellen Gespräche zwischen der Kirche von England und der Methodistenkirche verzögert sich

Die einjährige Verzögerung des Berichts der formellen Gesprächen zwischen der Methodistenkirche und der Kirche von England über den Weg zu einer "sichtbaren Einheit" der beiden Denominationen ermögliche es, sich intensiver mit dieser angestrebten Vereinigung zu beschäftigen. Die Verzögerung sei keine Zeichen eines Misserfolgs, sagte Pfarrer Peter Sulston,
Koordinationssekretär für Ökumenische Beziehungen, welcher bei den jüngsten interkonfessionellen Gesprächen teilgenommen hatte. Eigentlich hätte die Methodistische Konferenz bereits in diesem Jahr über den Bericht beschließen wollen. Doch nun wird der Entwurf von den zuständigen Kommissionen der beiden Kirchen durchgesehen und erst im Dezember veröffentlicht. Methodisten und Anglikaner können ihn dann in aller Ruhe studieren, bevor er der Jährlichen Konferenz der Methodistenkirche im Juni 2002 in Wolverhampton und einen Monat später der Generalsynode der Kirche von England vorgelegt wird.
Der Entwurf wurde von der interkonfessionellen Arbeitsgruppe nach zweijährigen Gesprächen jüngst erst fertig gestellt. Er ist, laut Sulston, eine Antwort auf das 1996 veröffentlichte Dokument: "Verpflichtung zu Mission und Einheit" (Commitment to Mission and Unity).


Quelle: Methodist Recorder Online

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