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EMKNI - 17.05.2001   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Schuldensanierung der SEA läuft erfolgreich

Die Evangelische Allianz schließt ihre Jahresrechnung erneut positiv ab. Auch die Bilanz hat sich gebessert: Die Hälfte der Schulden ist weg.
Mit einem Betriebsgewinn von 4'000 Franken und 79'000 Franken an zweckgebundenen Spenden zur Schuldentilgung schließt die soeben revidierte Jahresrechnung des Deutschschweizer Verbandes der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) das Jahr 2000 ab. Teil des Erfolges ist laut Zentralsekretär Hansjörg Leutwyler die auf ein positives Echo gestoßene Entschuldungsaktion. Die SEA gab im November ihr Vorhaben bekannt, ihre Restschuld von 345 000 Franken bis Ende 2001 tilgen zu wollen, und rief Mitglieder und Freunde des Verbandes zur Mithilfe auf. Bis Ende März konnten laut Auskunft der SEA 186'000 Franken von der Schuld abgebaut werden. 110 000 davon entfielen durch Verzicht der Gläubiger auf Rückzahlung. Der Rest kam durch Spenden der Mitgliedsgemeinden und durch Beiträge von Privatpersonen zusammen. Leutwyler zeigt sich zuversichtlich, dass die verbleibenden 160'000 Franken bis Ende Jahr noch getilgt werden können. Ein Effort sei noch nötig. Der SEA-Sekretär hofft weiter auf die Solidarität der Menschen im Raum der Allianz.
Die SEA hatte in den 90er Jahren nach jährlichen Verlusten und einem großen Betriebsloch in der Jahresrechnung 1997 einen Schuldenberg von über einer halben Million Franken angehäuft. Das fehlende Geld wurde mit Darlehen von größtenteils Privatpersonen überbrückt. Seit 1998 der Betrieb der SEA verkleinert worden ist, schließt die Allianz wieder mit positiven Zahlen ab. Dennoch sei die Entschuldungsaktion nötig geworden, damit der "lästige Klotz am Bein" endlich verschwinde, so Hansjörg Leutwyler. Der Jahresbericht der SEA ist seit Ende April erhältlich unter Tel. +41 (01) 273 00 44. Die Delegiertenversammlung findet am 9. Juni in Zürich statt.


Quelle: idea schweiz

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