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EMKNI - 22.05.2001   Zurück zur Übersicht

Schweiz: SEA und VFG veröffentlichen Erwägungen zum Bistumsartikel

Die Schweizerische Evangelischen Allianz (SEA) und der Verband evangelischer Freikirchen und Gemeinden in der Schweiz (VFG). verzichten auf eine Abstimmungsempfehlung betreffend die Abschaffung des Bistumsartikels in der Bundesverfassung. Laut einer Medienmitteilung vom Montag wollen sie aber eine Orientierungshilfe zum Urnengang am 10. Juni bieten. Sie haben deshalb eine Orientierungshilfe erarbeitet.
Man habe festgestellt, dass in den eigenen Kreisen wenig Hintergrundinformation über die Geschichte des Bistumsartikels vorhanden sei. Deshalb sei ein 5-seitiges Papier erarbeitet worden (online unter: http://www.each.ch/resoluti.htm#Bistumsartikel), das den historischen Hintergrund schildert, vor dem es zu den Einträgen in der Schweizerischen Bundesverfassung kam. Beleuchtet würden auch die Entwicklungen seither sowie die Argumente für oder gegen die Streichung des Bistumsartikels.
"In der Tendenz neigen die Verantwortlichen von SEA und VFG eher zur Streichung", heisst es in der Mitteilung. In Anbetracht der gewandelten Verhältnisse zwischen den Konfessionen und zwischen Kirchen und Staat sei die Aufrechterhaltung des Bistumsartikels kaum mehr zu rechtfertigen, anderseits gewähre er den Schweizer Katholiken aber eine gewisse Unabhängigkeit von Rom. Statt mit einer eigenen Parole schliesse die Orientierungshilfe mit je einer Stellungnahme von Politikern pro und kontra Streichung des Bistumsartikels.
Die Stellungnahme ist gegen einen Unkostenbeitrag plus Versandkosten erhältlich bei: SEA-Sekretariat, Josefstr. 32, CH-8005 Zürich, Tel. +41 (01) 273 00 44, Fax +41 (01) 273 00 66, E-Mail: mailto:info@each.ch.


Quelle: Reformierte Nachrichten (rna)

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