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EMKNI - 12.11.2001   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Für die Christen in Pakistan beten

Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) lädt Kirchen und freie Gemeinden ein, am 11. November im Gedenken an bedrängte Mitchristen einen besonderen Gottesdienst zu gestalten. Ziel ist die Sensibilisierung von Schweizer Christinnen und Christen für die Situation der verfolgten Kirche, beispielsweise in Pakistan.
Der "Sonntag der verfolgten Kirche" sei der Schweizer Ausdruck des internationalen Gebetstages der weltweiten Evangelischen Allianz für die verfolgte Kirche, heisst es in einer SEA-Mitteilung vom Freitag. Es werde erwartet, dass in 130 Ländern über 100 Millionen Christen für dieses Anliegen beten werden.
Neben Laos, Sudan und Nordkorea steht dieses Jahr auch Pakistan im Mittelpunkt des Gebetstages. Durch die kürzlich verübte Bluttat an Christen in Bahawalpur, die während eines friedlichen Gottesdienstes brutal ermordet wurden, erhält Pakistan als Gebetsanliegen "schreckliche Aktualität".
Die Angst vor weiteren Anschlägen auf Christen sei gross, schreibt die SEA. Die Gebete der Kirchen auch in der Schweiz seien gefragt.
In der Schweiz findet der "Sonntag der verfolgten Kirche" in diesem Rahmen zum dritten Mal statt. Der Anlass und das Anliegen hätten in den letzten beiden Jahren in den Schweizer Gemeinden gute Aufnahme gefunden. Fünf Organisationen beteiligen sich an dieser Aktion: Offene Grenzen (OG), Hilfsaktion Märtyrerkirche (HMK), Christliche Ostmission (COM), Christian Solidarity International (CSI) und Aktionskomitee für verfolgte Christen (AVC).


Quelle: Reformierte Nachrichten (rna)

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