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EMKNI - 15.11.2001   Zurück zur Übersicht

Nigeria: Mission in gespannter Lage

Die Situation in westafrikanischen Nigeria ist sehr angespannt. Allein nach den Anschlägen vom 11. September in den USA wurden bei Zusammenstößen zwischen Muslimen und Christen in Jos, einer für die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) sehr wichtigen Regionalhauptstadt, über 500 Menschen getötet. Darüber hinaus sind die ethnischen Konflikte in Tarabastate, dem Zentrum der EMK-Arbeit in Nigeria, erneut entflammt. Den Missionaren Ina und Dearlsey Schönfeld-Dabale sowie ihrem Sohn Noah geht es gut. Aber sie sind durch diese Situation sehr beunruhigt.
Am 16. November werden Diakonisse Ilse Bertsch und Marlies Mittwollen nach Nigeria ausreisen. Schwester Ilse Bertsch wird in einem sechsmonatigen Kurzeinsatz traditionelle Hebammen weiterbilden. Der neue Leiter des ländlichen Gesundheitsdienstes Dr. Chuck Arnett hat speziell um die Entsendung von Schwester Ilse Bertsch gebeten, weil sie auf Grund ihrer langjährigen Nigeriaerfahrung besonders für diese Aufgabe qualifiziert ist.
Marlies Mittwollen wird zunächst in Jos ihre Kenntnisse der Haussa-Sprache verbessern und dann als Hebamme im ländlichen Gesundheitsprogramm arbeiten.
Die Kirchen in Nigeria und alle MitarbeiterInnen brauchen in besonderer Weise unserer Fürbitte.


Quelle: EMK Weltmission

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