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EMKNI - 19.11.2001   Zurück zur Übersicht

Makedonien: Evangelisch-methodistische Kirche erhält Verfassungsrang

Das mazedonische Parlament hat in der Nacht zum Freitag eine Verfassungsreform zu Gunsten der albanischen Minderheit beschlossen und damit eine entscheidende Hürde zur Befriedung des Landes aus dem Weg geräumt. 94 Abgeordnete des 120-sitzigen Parlaments in Skopie stimmten am frühen Morgen für die Reform, 13 dagegen. Die Verfassungsänderungen traten umgehend in Kraft. Sie basieren auf einem Friedensplan, den die Europäische Union und die USA im vergangenen Sommer vorgelegt und führende Politiker der mazedonischen Slawen und Albaner am 13. August unterzeichnet hatten.
Umstritten war der Status der Religionen, was die gesamte Reform um Wochen verzögerte. Bisher genoss nur die Mazedonische Orthodoxe Kirche Verfassungsrang. Neu erwähnt sind die Islamische Religionsgemeinschaft (ein Entgegenkommen an die Albaner), die Römisch-katholische Kirche, die Evangelisch-methodistische Kirche und die Jüdische Gemeinschaft. Alle Religionen sind vom Staat unabhängig und vor dem Gesetz gleich.


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