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EMKNI - 29.11.2001   Zurück zur Übersicht

Deutschland: Lebendiger Adventskalender in Pforzheim

Die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) und Citymarketing werden vom 3. Dezember an, jeweils von Montag bis Freitag um 17 Uhr, in der Innenstadt von Pforzheim ein Adventsfenster mit Programm öffnen. Die Aktion wird am 3. Dezember vor dem Alten Rathaus beginnen und am 24. Dezember bei den Methodisten an der Maximilianstraße 28 enden, wobei dann noch einmal alle Motive des Kalenders auf einen Blick präsentiert werden..
Die Zielsetzung dieser Aktion unter Beteiligung verschiedener Schulen: Vor allem Familien aus Pforzheim und dem Enzkreis soll durch den "lebendigen Adventskalender" die Möglichkeit geboten werden, die Adventszeit zusammen mit den Kindern in ihrer religiösen Bedeutung zu erleben. Umgesetzt wird die Idee dadurch, dass an einem zentralen Platz in der Innenstadt ein großes Adventsfenster geöffnet wird, das im Vorfeld von einer Pforzheimer Schule zu einem adventlichen Thema gestaltet wurde. Viele Schulen haben bereits ihre Beteiligung zugesagt.
Das Öffnen des Fensters soll durch ein 20minütiges Programm umrahmt werden, das kindgerecht gestaltet ist und folgende Hauptelemente aufweist: Instrumentalmusik, Adventslied und Besinnung zum Motiv des Kalenders. Zum Abschluss werden selbst gebackene Weihnachtsplätzchen verteilt.
Die Schulen erhalten eine 1,50 Meter auf 1,50 Meter große Holzplatte mit einem etwa 20 Zentimeter hohem Rahmen, die von der jeweiligen Schule als Adventsbild gestaltet wird. Dazu übernimmt eine Lehrkraft zusammen mit einer Klasse die Verantwortung für die Gestaltung. Als Thema wird eine weihnachtliche Geschichte, ein Adventslied, ein Bibelwort oder ein Symbol ausgewählt. Bei der praktischen Umsetzung steht nicht die künstlerische Perfektion, sondern die Freude an der Gestaltung im Vordergrund.
Die vorbereiteten Rahmen werden dann am jeweiligen Abend in einen großen Kalender eingelegt. Durch das Öffnen der Türen des Adventskalenders wird dann das Motiv sichtbar.
Die Vorbereitungen für den "Lebendigen Adventskalender" laufen auf Hochtouren.
"Vor allem in den Schulen hat man sich eine Menge einfallen lassen", freut sich Pastor Martin Brusius. "Ich finde toll, was derzeit in den Schulen abläuft, die ihre Chöre und Schul-Bands aktivieren, Programme einstudieren und zum Teil beleuchtete Tafeln herstellen, um Weihnachtsgeschichten zu erzählen", freut sich Pastor Brusius, der mit der Bauchredner-Handpuppe "Hirtenjunge Jonathan" das jeweilige Programm kommentieren und reflektieren wird.
"Die gestalteten Kalender-Motive der Schulen werden jeweils am nächsten Tag im Rathaus-Foyer ausgestellt werden", erklärt Gerd Oehmcke (Citymarketing), der sich von der Aktion eine weitere Belebung der Innenstadt verspricht, wobei darüber hinaus weihnachtliches Flair verbreitet wird.


Quelle: PZ-News

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