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EMKNI - 29.10.2001   Zurück zur Übersicht

USA: Tragischer Tod eines Vergewaltigers

Carl Steven Bentrup, 21, der angeklagt war, ein 12-jähriges Mädchen während einer methodistischen Freizeit vergewaltigt zu haben, hat sich am 25. Oktober in der Gefängniszelle erhängt.
Der zuständige Bezirkssheriff Ray Atkinson in Centerville, Tennessee zweifelt nicht im Geringsten daran, dass es sich um Selbstmord handelt.
Am 30. Oktober hätte der aus Nashville stammende Bentrup vor Gericht erscheine sollen, um sich dort für ein Verbrechen zu rechtfertigen, das er am 19. Juli im evangelisch-methodistischen Camp Cedar Crest bei Centerville begannen hatte. Dort hatte er mitten in der Nacht ein Mädchen missbraucht, und sich nachher selbst der Polizei gestellt.
Die Jährliche Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Tennessee äußerte in einer Verlautbarung ihre Trauer über den Tod Bentrups. Darin heißt es: "Wir alle sind schockiert über Carl Bentrups Tod. Wir drücken unser tiefstes Mitgefühl gegenüber Carls Mutter und seiner Familie aus. Die tragischen Ereignisse der vergangenen drei Monate waren für viele Menschen nur schwer zu verarbeiten. Wir beten weiter um Heilung und Trost für diejenigen, die davon betroffen sind. Inmitten der unbeantworteten Fragen und Ängsten bezeugen wir die Liebe Gottes."
Bentrups letzte Stunden verbrachte er mit seinem Zellengenossen beim Schachspielen und Fernsehschauen. Dieser Zellengenosse wurde um ein Uhr nachts entlassen. Nichts habe laut Atkinson darauf hingewiesen dass irgend etwas mit Bentrup nicht stimmen würde. "Wenn immer ich ihn gesprochen habe, schien er in guter Verfassung zu sein. Wir hatten nicht den geringsten Verdacht, er könne so etwas tun."


Quelle: United Methodist News Service

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