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EMKNI - 06.09.2001   Zurück zur Übersicht

Italien: Diskussionen um "otto per mille"

Soll die Kirche Geld annehmen, das der Staat via Mandatssteuer bei der Bevölkerung einziehen? Oder soll sie sich einzig aus Beiträgen von Mitgliedern finanzieren und damit zeigen, dass ihre Präsenz auf dem persönlichen Engagement von Leuten beruht, die ihren Glauben als Kirchenmitglieder bezeugen wollen? Diese Alternative beschäftigte die Synode der italienischen Waldenser und Methodisten, die vom 26. bis 31. August im piemontesischen Torre Pellice stattfand.
Zwar hatten die italienischen Reformierten der Mandatssteuer ("otto per mille") schon 1988 nach einer riesigen Diskussion im Grundsatz zugestimmt. Die jetzt zu beschließenden Detailbereinigungen gingen mit 104 zu 41 Stimmen denn auch deutlich durch.
Ein weiteres Thema der Synode war die Ausbreitung eines gewissen Missmutes in der Pfarrerschaft. Ein Waldenser Pfarrer verdient pro Monat etwa 1200 Franken, was für den Unterhalt einer Familie nicht reicht.


Quelle: Reformierte Nachrichten (rna)

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