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EMKNI - 10.09.2001   Zurück zur Übersicht

Südafrika: Israel ist zufrieden mit der UNO-Anti-Rassismuskonferenz

Israel ist zufrieden, dass die UNO-Anti-Rassismuskonferenz in ihrer Schlusserklärung den Zionismus nicht dem Rassismus gleichstellte. Die arabischen Staaten versuchten in den neun Konferenztagen in Durban, dass Israel als rassistischer Staat verurteilt wird. Obwohl ihnen eine Verurteilung Israels nicht gelang, so gelang ihnen durch die Polarisierung des Themas Israel die Ablenkung von eigenen rassistischen Strafpunkten, wie z.B. die von ihnen geförderte Sklaverei im Sudan und die Unterdrückung der Frauen in moslemisch regierten Ländern. Erfolgreich waren sie lediglich darin, dass in der Schlusserklärung auf die Notlage der Palästinenser hingewiesen wurde.
Dass es zu keiner Verurteilung Israels kam, ist vor allen Dingen den USA zu verdanken, die aus Protest gegen die antiisraelische Haltung vieler UNO-Mitgliedstaaten vorzeitig die Konferenz verließ. Ebenso ist es den 15 Staaten der Europäischen Union zu verdanken, die bis zum Schluss um eine Formulierung kämpften, in der Israel nicht verurteilt wird.
Die Evangelisch-methodistische Kirche war über das General Board of Church an Society als Nichtregierungsorganisation an der UNO-Anti-Rassismuskonferenz vertreten. Weitere Methodisten befanden sich als Delegierte verschiedener anderer Organisationen in Durban. Seit Jahren setzt sich die EMK für eine friedliche Beilegung des Konflikts im Nahen Osten ein, und unterstützt alle Anstrengungen, die auf dieses Ziel hinführen.


Quelle: le Messager Chrétien

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