Alte Version dieser Seite EMKNI en français
-
EMKNI - 24.09.2001   Zurück zur Übersicht

Deutschland: Bischof Klaiber äußerst sich zur Fremdenfeindlichkeit

Mahnende Worte an die Adresse der Unionsparteien hat der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), der evangelisch-methodistische Bischof Dr. Walter Klaiber (Frankfurt am Main), gerichtet. Er wünsche sich bei der Bekämpfung der Fremdenfeindlichkeit' mehr Verständnis und Offenheit der christlichen Parteien. "Man kann nicht den Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit unterstützen und zugleich die Angst vor der Überfremdung schüren", schreibt er in der Zeitschrift "Evangelische Verantwortung".
Man könne diese Angst nicht durch eine restriktive Asyl- und Einwanderungspolitik lösen, sondern nur durch die gemeinsame Arbeit an ihrer Überwindung. Deutschland und seine Administration sei "ungastlich und fremdenfeindlich" geworden.
Der Bischof betonte, die Versorgung des geistlich und menschlich von der "Versteppung" bedrohten Deutschlands mit "Wasser des Lebens" sei eine Aufgabe, die keine Kirche allein bewältigen könne.
Bischof Klaiber hält es für wichtig, dass der Konsultationsprozess in der ACK über die Aufgabe der Mission und Evangelisation in Deutschland "bald zu konkreten Ergebnissen führt, die auch die gemeinsame Praxis bestimmen werden". Mission sei eine grundlegende Lebensäußerung von Kirche: "Mission bedeutet nichts anderes, als dass die Kirche weitergibt, was ihr geschenkt ist." Ein Missionsverzicht "wäre genauso lebensbedrohlich wie der Verzicht auf das Ausatmen".
Den vollständigen Artikel finden Sie hier als PDF-Dokument unter http://www.emk.de/home/text/1000/zukunft.pdf.


Quelle: EMK Deutschland

-----------
Veröffentlichung nur mit Quellenangabe "EMK News" gestattet!
Bitte senden Sie Ihre Bemerkung an die folgende Mailadresse:
"emknews-redaktion at umc-europe punkt org"