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EMKNI - 19.08.2002   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Rat des SEK sagt Ja zur Solidaritätsstiftung

Der Rat des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) hat sich für den Gegenvorschlag des Bundesrates "Gold für AHV, Kantone und Stiftung" ausgesprochen.
"Das Gold für einen Beitrag zur Sicherung politischer und menschlicher Gemeinschaft" einzusetzen, ist laut Medienmitteilung vom Donnerstag die Parole des SEK zur Volksabstimmung vom 22. September. Er sagt Ja zum Gegenvorschlag des Bundes – "Gold für AHV, Kantone und Stiftung" -, weil so "die verfassungsmäßige Berücksichtigung der Kantone und das visionäre Element einer Solidaritätsstiftung verbunden werden können mit einem Beitrag an den AHV-Fonds".
Junge und Alte, private und öffentliche Hand, Menschen im In- und Ausland sollten gezielt an den Sondererträgen teilhaben können. Das ist die Meinung des SEK-Rates. Die Initiative, welche die Erträge allein dem AHV-Fonds zukommen lassen wolle, "geht deshalb zu weit".
Der SEK-Rat ist überzeugt, dass "es zur christlichen Tradition und Kultur gehört, sich mit Projekten der Solidarität für eine menschenfreundliche Zukunft im In- und Ausland einzusetzen". Er ermutigt zudem die Kantone, ihren Anteil am Ertrag der Goldreserven "ebenfalls zukunftsgerichteten Projekten zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in den Gemeinden und Regionen zukommen zu lassen".


Quelle: Reformierte Nachrichten (rna)

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