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EMKNI - 24.12.2002   Zurück zur Übersicht

Schweiz: EMK-Sonntagsschule erlebte Weihnachtsgeschichte unterwegs und im Stall

Geschichten zu hören ist das eine, sie zu erleben, etwas ganz anderes. Deshalb entschloss sich die Sonntagsschule der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Affoltern, ihre Weihnachtsfeier nach draussen zu verlegen und wanderte am 22. Dezember 2002 mit Maria und Josef, vielen kleinen Königen, Rittern, Engeln und Hirten, von Aeugst aus nach Herferswil. Begleitet wurden sie von zwei echten zottligen Eseln. Bei jedem Halt wurde ein Abschnitt der Weihnachtsgeschichte erzählt und gespielt. Wer müde war, durfte auf den Eseln reiten. Die Wiese wurde so zum Hirtenfeld, auf dem die Engel ihre Botschaft verkündeten und die Könige, die den Stern entdeckt hatten, liefen voraus und zeigten den Weg.
Maria und Josef klopften an eine Türe und wollten übernachten, und hier wie auch in den anderen Häusern fiel es den überraschten, freundlichen Gesichtern schwer, sich an das bekannte Drehbuch ("Kein Raum in der Herberge") zu halten und die Kinderschar weiterzuweisen. Und dann fand sich doch noch ein Stall, nicht ganz zufällig, und liebevoll vorbereitet. Mit kauenden, verwunderten Kühen im Rücken hockten alle gemütlich im Kerzenschein um die Krippe im Stroh, Maria hielt ihre Lieblingspuppe im Arm, Josef sass stolz daneben, und Könige und Hirten sangen die bekannten Mundartlieder von Andrew Bond. Dazu gabs Punsch, Nüsse und Mandarinen. Und am Schluss durften alle Kinder noch helfen, den Kühen frisches Heu zu geben.
Auch wenn so ein Stall mit seinen modernen Kühen, Traktoren und Maschinen ganz anders aussieht wie damals, war es doch eindrücklich, wie leicht und intensiv sich alle Kinder in die Geschichte einlebten. Bethlehem ist eben doch näher, als man denkt!


Quelle: Frank Fischer

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