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EMKNI - 30.01.2002   Zurück zur Übersicht

Demokratische Republik Kongo/Ruanda: Methodisten von Vulkanausbruch mitbetroffen

Menschen aus der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo gehören zu den Opfern des Nyiragongo-Vulkanausbruchs, der am 17. Januar und danach weite Teile der Grenzregion beider Ländern verwüstete. Pfarrer Clyde Anderson vom United Methodist Board of Global Ministries (GBGM) sagte am 23. Januar, man wisse von 12 methodistischen Opfer, darunter zwei Kinder, die auf der ruandischen Seite der Grenze ums Leben gekommen sind. Laut dem Nationalen Rat der Kirchen sind 500'000 Flüchtlinge aus Goma und der Region in Ruanda eingetroffen. Gemäss Anderson ist die EMK in der Grenzregion stark präsent und vertreten. "Viele Häuser sind zerstört, darunter auch dasjenige vom Distriktssuperintendenten."
Ein aus Freiwilligen bestehendes methodistisches Missionsteam aus Herndon, Virginia befand sich in Gisenyi, Ruanda in einem ca. 5 Kilometer vom Vulkan entfernten Hotel, als der Nyiragongo ausbrach. Yvonne Kauffman und ihrer Gruppe hatten den Auftrag, medizinische Hilfe und Bibelarbeiten durchzuführen. Gegenüber Newscope berichtete sie: "Als der Hoteldirektor sein Hotel verließ, entschlossen wir uns auch zu gehen." Ihr Team versuchte die Region unter Mithilfe von Pfarrer Kaberuka Jupa mehrfach zu verlassen, doch die vielen Flüchtlinge blockierten alle Strassen. Evt. sollen sie nun durch US-Armeeangehörige aus dem Krisengebiet herausgebracht werden. Zuvor aber spendeten sie 2'000 Dollar für Reis und Bohnen und brachten die Nahrungsmittel nach Jupa.
Das United Methodist Committee on Relief (UMCOR) ist in der Region durch Action by Churches Together (ACT) präsent.


Quelle: Newscope

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