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EMKNI - 02.07.2002   Zurück zur Übersicht

Brasilien: Fussball-Weltmeister, der Glauben und die EMK

Am letzten Sonntag war es deutlich auf den Fernsehbildschirmen zu sehen: Die Fussball-Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea/Japan war nicht nur das grösste Sportereignis des Jahres, sondern auch eine Rekord-Evangelisation, so eine Meldung von idea Deutschland. Weit mehr als eine Milliarde Menschen sahen am Fernsehapparat, wie sich die brasilianischen Fussballer nach ihrem Sieg über die deutsche Nationalmannschaft mit gefalteten Händen zum Gebet versammelten. Ihre weissen Trikots trugen Schriftzüge wie „100 Prozent Jesus“ und „Ich gehöre zu Jesus“. Der Torschützenkönig Ronaldo erklärte vor Medienvertretern, dass Gott ihn und seine Mannschaft belohnt habe.
Zum brasilianischen Fussballspiel hat auch die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) eine besondere Verbindung. So wurde im April dieses Jahres zwischen dem methodistischen Bischof Paulo Lockmann und dem Präsidenten Joao Havelange vom Brasilianischen Fussballbund eine neue Art der Zusammenarbeit begonnen (EMKNI berichtete) und zwar im Instituto Metodista Anna Gonzaga in Rio de Janeiro. Dort steht das neue Fussball-Ausbildungszentrum allen Vereinen offen, die Interesse an der Weiterbildung ihrer Mitglieder haben. Angeboten werden sowohl Kurse für körperliches Training als auch für Technik im Sport oder Schiedsrichterausbildung. Bischof Lockmann sagte damals in der Eröffnungsansprache: „Wir sind eine missionarische Kirche, welche dem Volk dient, und wissen, dass in unserem Land der Sport ein Weg zu sozialem Aufstieg ist und vielen jungen Menschen aus armen Bevölkerungskreisen ein neues Ansehen ermöglicht.“


Quelle: idea Deutschland/EMK Deutschland/EMKNI

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