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EMKNI - 01.06.2002   Zurück zur Übersicht

Herausforderungen im Zentrum der Begegnung mit Gästen

Oben (v.l.n.r.) Horst Blecher, Direktor Dr. Markus Müller, Alfred Schwarzwälder – Mitte: Franz Walzer, Günther Bormann, Mirjam Buchhold, Urs Eschbach – Unten: Franz WalzerAls erster Gast richtete der Direktor von St. Chrischona, Dr. Markus Müller ein Grusswort an die Delegierten der Tagung der Jährlichen Konferenz (JK) der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich.
Er begann mit Dank und kam schnell zu den Herausforderungen, die St. Chrischona und die EMK gemeinsam haben: Sorge bereite auch auf St. Chrischona der Rückgang der Studienbewerbungen und die fliessenden Werksgrenzen, welche die Identität der Kirchen grundlegend verändern könnten.
"Wir sind eine Jesusbewegung, und das ist die allergrösste Herausforderung." so Müller, "Es ist entscheidend, dass es immer wieder um Jesus geht, und nicht um uns."
Franz Walzer von der Österreichischen Jährlichen Konferenz der EMK konnte trotz Crashkurs "Schwiizerdütsch" nicht wirklich von der Fremdsprache "Österreichisch" abweichen. Er berichtete von der Tagung der JK in Österreich, welche die Fremde in den Kreisen der EMK thematisierte. "Wir haben festgestellt, dass es in jeder Arbeit und jeder Gemeinde der EMK Fremde und Ausländer gibt."
Alfred Schwarzwälder aus der Süddeutschen Jährlichen Konferenz der EMK freut sich sehr auf das neue EMK-Gesangbuch. Er ist überzeugt, dass "die Bibel glaubensstiftend, und das Gesangbuch kirchenstiftend" ist. Mit leichter Sorge blickt er dem Zusammenschluss der süddeutschen und südwestdeutschen Jährlichen Konferenz entgegen, die dazu führen wird, dass in Zukunft 500 Delegierte gemeinsam tagen werden.
Mit Mirjam Buchhold vertrat eine Laienperson die Ostdeutsche Jährliche Konferenz. Ihr kurzes Statement begann sie mit dem Hinweis auf den Vorredner Alfred Schwarzwälder: "Sie haben sicher gemerkt, dass mein Vorredner Pastor ist, ich bin Laie, ich halte mich also kürzer". Die Delegierten dankten es ihr mit viel Applaus.
Günther Bormann von der Norddeutschen Jährlichen Konferenz der EMK verwies erst einmal auf seine Frau "dort oben im Gepäcknetz", und wies damit hinauf zur Empore im Tagungszentrum St. Chrischona. Als Konferenzstatistiker habe er seinen Rücktritt schon lange angekündigt unter der Voraussetzung, dass die Konferenz wieder zu wachsen beginne. In diesem Jahr ist es nun soweit. Erstmals seit vielen Jahren ist die Norddeutsche JK um 115 Personen angewachsen.
Sorgenvoll sieht Bormann auf die Entwicklung seiner Kirche. Natürlich spiele dabei auch sein fortgeschrittenes Alter eine Rolle. Und so hoffe er, dass Gott weiter in und durch die Norddeutsche JK wirken werde.
Horst Blecher von der Südwestdeutschen Jährlichen Konferenz der EMK als letzter der Gäste freute sich, dass, auch wenn die Redezeit eigentlich schon abgelaufen sei, er doch noch zu seinem Statement kommen dürfe. Dann liess er noch einmal die Bezeichnung "Südwestdeutsche Jährliche Konferenz" auf der Zunge zergehen. Ab diesem Jahr wird es diese Südwestdeutsche JK nicht mehr geben, da sie sich mit der Süddeutschen JK vereinigen wird.


Quelle: EMKNI – Jörg Niederer

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