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EMKNI - 01.06.2002   Zurück zur Übersicht

Soll die Kommission für theologische und kirchliche Fragen im Namen der EMK sprechen?

Bischof Heinrich BolleterAuf diese Frage hin zielte ein Beitrag aus dem Plenum an der Tagung der Jährlichen Konferenz (JK) der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich.
Sigmar Friedrich, Pfarrer in Urnäsch, bezog sich darin auf einen Satz in der Einleitung des Berichts der Kommission für theologische und kirchliche Fragen (Kommission 2). „Es hindert den demokratischen Prozess, wenn eine Kommission ihre Meinung als allgemein gültig erklärt,“ gab Friedrich zu bedenken. Wünschenswert sei, so Friedrich, dass die Kommission ihre Überzeugung als ihre eigene deklariere und so eine freie Stellungnahme an der Basis ermögliche.
Bischof Heinrich Bolleter – der Verfasser der Einleitung – präzisierte: "Innerkirchlich spricht die Kommission in ihrem eigenen Namen. In öffentlichen Verlautbarungen und Stellungnahmen gegenüber Dritten ist es wichtig und nötig, im Namen der Kirche zu sprechen, falls dies nicht durch die Delegierten an der Tagung der JK geschehen könne.


Quelle: EMKNI – David Brenner

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