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EMKNI - 01.06.2002   Zurück zur Übersicht

Für erhöhte Kinderzulagen und Einladung zum verstärkten Engagement gegen die Gewalt

Oben: Jörg Nieder (rechts) überreicht Martin Roth eine Kerze - Unten: Martin RothJörg Niederer vom Ausschuss für soziale Fragen (KA24) empfahl an der Tagung der Jährlichen Konferenz (JK) der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich die Initiative "Für faire Kinderzulagen" des Christlichnationalen Gewerkschaftsbundes der Schweiz zu unterstützen (siehe dazu http://www.umc-europe.org/sozialefragen/direkt/fr-kinderzul.htm). Die Initiative will die Kinderzulagen auf CHF 15.00 pro Kind und Tag festlegen. Damit soll die Not vieler alleinerziehenden Eltern und Familien entschärft werden und somit auch der Druck zur Abtreibung aus finanzieller Notlage heraus vermindert werden.
Im weiteren erhielten die Konferenzteilnehmenden eine kommentierte Auflistung von Organisationen, die sich mit dem Thema Gewalt auseinandersetzen. Die Liste kann unter http://www.umc-europe.org/sozialefragen/direkt/fr-gewaltorg.htm im Internet bezogen werden. Aus Kreisen der EMK arbeitet z.B. Margrit Geu aus Eschlikon im National Coalition Building Institut mit. In der nächsten Ausgabe von Kirche und Welt wird ein Interview mit der Friedensaktivistin erscheinen.

33 Jahre engagierte Mitarbeit
Mit dieser JK beendete Martin Roth seine Mitarbeit im Ausschuss für Soziale Fragen. Seit 33 Jahren war er eine Konstante in der sozialethischen Arbeit der EMK Schweiz-Frankreich. Etliche Jahre leitete er die Arbeit. Seit der Vereinigung der BM und der EG zu EMK verfolgte er aufmerksam und kompetent die gesellschaftlichen und ethischen Fragen der Zeit. Jörg Niederer bedankte sich herzlich bei ihm und würdigte seine Arbeit: "Immer wieder halfen seine Impulse uns Methodisten und Christen, den Dienst und die Verantwortung als NachfolgerInnen Jesu wahrzunehmen. Martin Roth hat seine sozialethische Arbeit mit grossem geistlichen Tiefgang getan. Gerade darum war und ist er mir ein Vorbild. Ihm ging es immer um die Sache, um die Sache Christi. Profilierung war nicht sein Ziel...
Er war mir eine echte Hilfe, so dass ich es heute wirklich und aufrichtig bedaure, dass er ab dieser Konferenz nicht mehr im KA24 dabei sein wird. Martin, ich möchte dir im Namen der ganzen Jährlichen Konferenz danken für die intensiven Momente, in denen du uns bewusst gemacht hast, wie wesentlich es ist, die Grundfragen unseres Lebens ernst zu nehmen. In diesem Sinn bist du auch ein ganz ausgezeichneter Methodist, der dazu beigetragen hat, Heiligung über die Lande zu verbreiten."
Dann überreichte Jörg Niederer Martin Roth eine der 24'000 Kerzen, die anfangs Jahr vor dem Bundeshaus an die vielen Menschen erinnerten, die pro Tag an Armut und Elend sterben. Jörg Niederer zu Martin Roth: "Eine dieser Kerzen überreiche ich dir heute. Materiell hat sie kaum Wert. Symbolisch aber steht sie für dein Engagement für eine Welt, in der Glaube, Liebe und Hoffnung mehr Raum gewinnen."


Quelle: EMKNI – David Brenner

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