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EMKNI - 06.03.2002   Zurück zur Übersicht

Deutschland: Ungeborene Kinder nicht zur Gewinnung von Zellmaterial töten

In einem Beitrag im "unterwegs", der Kirchenzeitschrift der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Deutschland, vom 3. März 2002 äusserte sich Dr. Walter Klaiber, Bischof der deutschen EMK, kritisch zur Frage der Stammzellenforschung. Zu fragen sei, "ob es recht sein kann, dass der Keim eines Menschen, der alles in sich trägt, was eine menschliche Person werden kann, zu irgendetwas anderem ‚verarbeitet' wird, selbst wenn es dann anderen nützt, oder ob damit nicht eine Grenze überschritten ist, die wir um Gottes und der Menschen willen zu beachten haben." Das alte biblische Ja zu Kindern, das sich im Wort von der "Gabe Gottes" (Psalm 127,3) ausdrücke, müsse neu entdeckt werden: "Wenn Kinder eine Gabe Gottes sind, dürfen wir sie ihm nicht um jeden Preis abtrotzen, schon gar nicht um den Preis der Tötung potenzieller Geschwister." Der deutsche Bundestag hatte am 30. Januar 2002 die Einfuhr von Stammzellen unter eingeschränkten Bedingungen für zulässig erklärt. Den vollständigen Beitrag von Bischof Klaiber kann man im Internet unter http://www.emk.de/home/text/1000/KLKinder.pdf nachlesen.


Quelle: EMK Deutschland

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