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EMKNI - 11.03.2002   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Armenisch-Apostolische Kirche ist 17. Mitglied der AGCK Zürich

An ihrer Jahresversammlung am 6. März 200 in Zürich hat die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen im Kanton Zürich (AGCK) die "Armenisch-Apostolische Kirchgemeinde in der Deutschschweiz" einstimmig als 17. Mitgliedskirche aufgenommen. Die zur Gruppe der altorientalischen orthodoxen Kirchen zählende Armenisch-Apostolische Kirche ist eine der ältesten Kirchen des Orients. In der Deutschschweiz, vor allem in den Kantonen Aargau und Zürich, leben heute etwa 2 000 armenische Christen.
In der AGCK Zürich sind folgende Denominationen vertreten: Evangelisch-reformierte Kirche, Römisch-katholische Kirche, Christkatholische Kirche, Evangelisch-methodistische Kirche, Anglikanische Kirche, Griechisch-orthodoxe Kirche, Russisch-orthodoxe Kirche, Serbisch-orthodoxe Kirche, Koptisch-orthodoxe Kirche, Syrisch-orthodoxe Kirche, Evangelisch-lutherische Kirche, Baptistengemeinde, Heilsarmee, Herrnhuter Brüdergemeine, International Protestant Church, Waldenser Kirche - als Mitglieder - sowie die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten als Beobachter.
Neben den statuarischen Geschäften wie Entgegennahme des Jahresberichts, der Jahresrechnung und des Revisorenberichts hatten die Delegierten der AGCK an der Jahresversammlung auch über eine Statutenänderung zu entscheiden. Der Vorschlag zur Neuregelung der Zusammensetzung der Abgeordnetenversammlung, dem eigentlichen Arbeitsgremium der AGCK, wurde einstimmig angenommen. Neu bestimmen die Mitgliedskirchen je zwei Vertreterinnen oder Vertreter in die Abgeordnetenversammlung (bisher je einen Vertreter). Die evangelisch-reformierte Kirche und die römisch-katholische Kirche sind neu mit je vier Abgeordneten vertreten (bisher 7 reformierte und 4 katholische Abgeordnete). Damit soll vor allem der Dialog und die Begegnung unter den zahlenmässig kleineren Kirchen und Freikirchen gefördert werden. Der Informationsaustausch zwischen den beiden Landeskirchen läuft heute bilaterial und kaum mehr über die AGCK.
Es wurde auch über das von der AGCK getragene Projekt "Die lange Nacht der Kirchen" im Jahre 2003 informiert. Unter dem Titel "Dialog.in" wollen die in der AGCK vertretenen Denominationen am Wochenende vom 17./18. Mai 2003 mit verschiedenen Nachtveranstaltungen ihre Gotteshäuser für die Bevölkerung öffnen und auf die Vielfalt und verschiedenen Charismen der christlichen Kirchen in Zürich aufmerksam machen und gleichzeitig den Dialog unter den Kirchen fördern. Mit dem im Titel enthaltenen modernen Kommunikationsbegriff "Dia-log.in" wollen die Veranstalter auch die jungen Besucher zum "Einloggen" (englisch: log in) bewegen. Eine Arbeitsgruppe der AGCK arbeitet in den nächsten Monaten, in enger Zusammenarbeit mit den Landeskirchen, ein entsprechendes Rahmenkonzept aus.


Quelle: Adventistischer Pressedienst (APD)

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