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EMKNI - 27.03.2002   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Allianz und Freikirchenverband sagen nein zur Fristenlösung

Im Zusammenhang mit der eidgenössischen Volksabstimmung vom 2. Juni 2002 sagen die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) und der Verband Evangelischer Freikirchen und Gemeinden (VFG) nein zur Fristenlösung. Dies geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung hervor, die gestern nachmittag veröffentlicht wurde. "Im Mittelpunkt der von Bundesrat und Parlament vorgelegten Fristenregelung steht die Strafbefreiung der abtreibenden Frau. Dabei wird in Kauf genommen, dass das ungeborene Kind während drei Monaten ohne rechtlichen Schutz ist. Menschliches Leben beginnt aber mit der Befruchtung der Eizelle. Dem in Entwicklung begriffenen Kind kommt deshalb Personalität und Würde zu; es hat Anrecht auf staatlichen Schutz. Letztlich ist der Mensch ein Geschöpf Gottes. Das Tötungsverbot ist stärker zu gewichten als das Selbstbestimmungsrecht der Frau," schreiben die Allianz und der Verband (siehe auch EMKNI-Meldung vom 08.01.2002) und "lehnen die Fristenlösung deshalb entschieden ab." Im gleichen Schreiben empfehlen sie ein Ja zur Volksinitiative Mutter und Kind, die am gleichen Wochenende zur Abstimmung kommt.


Quelle: Pressemitteilung SEA/VFG

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