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EMKNI - 22.11.2002   Zurück zur Übersicht

Schweiz: ERF lanciert UKW-Unterschriftenaktion

Nachdem das Medienunternehmen ERF Schweiz (Evangelium in Radio und Fernsehen) per Ende Dezember 2002 seine Programme bei Radio EVIVA einstellt, wird er aktiv und lanciert eine gross angelegte Unterschriften-Kampagne. Er will im Rahmen des revidierten Radio- und Fernsehgesetzes RTVG mit einer UKW-Konzession berücksichtigt werden.
Bereits im Jahr 1996 hatte eine Unterschriften-Aktion des ERF Erfolg. Damals beteiligten sich über 25'000 Personen daran, mit dem positiven Resultat, dass der ERF eine bundesrätliche Konzession erhielt. Diese ermöglichte ihm, bei Radio EVIVA mit einem Fensterprogramm einzusteigen. Nach rund sechs Jahren steigt das Unternehmen nun bei diesem Radio wieder aus. Die zugestandenen Sendezeiten waren unbefriedigend. Trotz Verhandlungen erhielt der ERF kein besseres Angebot. Nun fordert er eine eigene UKW-Konzession. Nach der Revision des RTVG werden die UKW-Konzessionen 2005 voraussichtlich zum Teil neu vergeben.
In einem Brief an das Bundeamt für Kommunikation fordert der Vorstand des ERF Schweiz durch seinen Präsidenten Nationalrat Werner Messmer deshalb, dass der ERF zumindest als Mitkonzessionär an einem privaten sprachregionalen UKW-Programms mitbeteiligt wird.
Die Unterschriften-Aktion läuft vom Dezember bis zum 14. April 2003. Ziel sind wieder weit über 20'000 Unterschriften. In der Osternacht werden diese in einem feierlichen Akt an die Nationalräte Heiner Studer (EVP) und Walter Donzé (EVP) und Werner Messmer (FDP) übergeben. Weitere Informationen dazu finden sich im Internet unter www.erf.ch


Quelle: Medienmitteilung ERF

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