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EMKNI - 13.09.2002   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Familie unter Druck

Anlässlich des eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettages vom nächsten Sonntag, dem 15. September 2002, ruft die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) zum Gebet für die Situation der Familien in der Schweiz auf. So sollen Christen in diesem Jahr besonders für die Achtung und Förderung der Familie in Staat und Gesellschaft beten. Die SEA hält in ihrer Resolution fest, dass sich die Situation der Familien in den letzten Jahren verschlechtert habe. So würden heute in der Schweiz rund 200'000 Kinder in ärmlichen Verhältnissen leben. Die SEA fordert Kirchen und Repräsentanten der Politik auf, insbesondere jungen Familien mit Kindern eine ähnliche Aufmerksamkeit zu schenken, wie dies in den Nachkriegsjahren gegenüber den alten Menschen geschehen sei. So verschliessen, gemäss SEA, die Repräsentanten von Politik und Wirtschaft weithin die Augen vor der Zukunft und insbesondere gegenüber der demographischen Bedrohung, die durch die geringe Geburtenrate gegeben sei. Auch seien Wirtschaft und Gesellschaft gefordert, Massnahmen zu treffen, die junge Familien ermutigten, Kinder zu erziehen. Zu beachten sei, dass heute noch immer das oft erhebliche Kinderrisiko privatisiert werde, während man den Kindernutzen sozialisiere.
Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) ist eine Bewegung von Christinnen und Christen aus reformierten Landeskirchen, evangelischen Freikirchen und christlichen Organisationen. Sie besteht aus 90 lokalen Sektionen mit rund 600 Gemeinden.


Quelle: Schweizerische Evangelische Allianz (SEA)

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