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EMKNI - 08.04.2003   Zurück zur Übersicht

USA: Keine US-Flaggen mehr im Speisesaal des Asbury Seminars

In einer theologischen Ausbildungsstätte in den USA, und zwar im methodistisch geprägten Asbury Seminar in Wilmore (Kentucky), hat der Patriotismus während dieser Kriegszeiten Proteste von Studenten ausgelöst, wie die evangelische Nachrichtenagentur idea meldet. So wurden amerikanische Flaggen von den Tischen im Speisesaal entfernt. Die Schulleitung begründete das Entfernen der Flaggen so: „Gottes Leute schwenken keine Fahnen als Zeichen der Eroberung. Wir tragen das Kreuz als Zeichen der Versöhnung.“

US-Präsident George W. Bush ist vom amerikanischen Kongress aufgefordert worden, angesichts des Irak-Kriegs einen „Tag des Betens und Fastens“ auszurufen. Dazu erklärte Claire Buchan, eine Sprecherin des Weissen Hauses, dass sich der Präsident noch nicht mit dem Anliegen befasst habe, ihm aber die Wichtigkeit von Glaube und Gebet bewusst sei. So habe George W. Bush öfter dazu aufgerufen, für die Soldaten und für die weltweite Freiheit zu beten. In den USA wird seit dem Jahr 1952 der 1. Mai jeweils als „Nationaler Gebetstag“ begangen.


Quelle: idea Deutschland

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