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EMKNI - 17.04.2003   Zurück zur Übersicht

Schweiz/Irak: Die irakische Zivilbevölkerung braucht schnelle Hilfe

Die Evangelisch-methodistischen Kirchen auf der ganzen Welt sind im Gebet für eine baldige Beendigung des Krieges im Irak vereint. Es ist aber ebenso dringend, dass mit allen Kräften - vor allem auch mit der UNO – der wirtschaftliche und politische Wiederaufbau des Irak gefördert wird. Insbesondere die Zivilbevölkerung, Kinder und Frauen, sind auf schnelle Hilfe angewiesen.
Als Evangelisch-methodistische Kirche wollen wir helfen, die Not der Kriegsopfer im Irak zu lindern. Für sofortige Nothilfe arbeiten wir mit dem HEKS (Hilfswerk Evangelischer Kirchen in der Schweiz) zusammen, welches vor Ort präsent ist. HEKS und Caritas haben ein Konsortium gegründet, um die irakische Bevölkerung mit Nothilfemassnahmen zu unterstützen.
Unser Netzwerk für Mission und Diakonie “Connexio“ hat dem HEKS sofort CHF 15'000.-- zur Verfügung gestellt und ist bereit, mit weiteren Spenden auf diesem Weg Soforthilfe zu leisten. Bei Einzahlungen auf das Konto von Connexio ist der Vermerk “Nothilfe im Irak“ anzubringen.
Die Krise ist noch nicht ausgestanden, die eigentliche Arbeit beginnt erst. Wir glauben, dass neues Leben für die Menschen in Städten und Dörfern des Irak möglich ist durch internationale Solidarität. Der Rat der Kirchen im Mittleren Osten schreibt in seiner Osterbotschaft: “Wir bitten Euch um Eure nicht nachlassende Solidarität mit den betroffenen Menschen und mit uns, Euren Brüdern und Schwestern im Nahen Osten. Unsere Gebete sind mit Euch, dass Frieden in Verbindung mit Gerechtigkeit schon bald zur Tagesordnung wird.“
Dieser Bitte schliessen wir uns an!

Heinrich Bolleter, Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche
Andreas Stämpfli, Geschäftsleiter des Netzwerkes für Mission und Diakonie
Connexio.

Zürich, Ostern 2003



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