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EMKNI - 14.08.2003   Zurück zur Übersicht

Schweiz: EMK-Gemeinde führte eine besondere Fotoausstellung durch

Inserate und Artikel in der Regionalzeitung, aufgehängte Plakate und versandte Flyer in jeden Haushalt machte die Bevölkerung der politischen Gemeinde Eschlikon in der Schweiz auf das besondere Ereignis aufmerksam. Die Gemeinde Eschlikon der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) führte ein Fotoprojekt mit einer Ausstellung zur Frage durch: „Welcher Gegenstand hat für Sie eine besondere Bedeutung?“ Rund 1'000 Haushalte wurden von Gemeindemitgliedern der EMK angerufen und rund 80 Menschen erklärten sich bereit, bei der Fotoausstellung unter dem Titel „Es macht Klick“ mitzumachen. Sie wurden von Gemeindemitgliedern besucht und die Gegenstände wurden fotografiert.
Die Idee des Fotoprojekts orientierte sich am 1. Satz des Leitbildes der EMK Eschlikon: "Wir wollen neu die Freude in der Gemeinde wecken, uns zu öffnen, unseren Glauben miteinander zu teilen" und lag mit dem Schwerpunkt auf dem zweiten Satz: "Wir wollen aus dieser Freude handeln und bei Menschen Fragen auslösen, die den Glauben betreffen." Eine kleine Spurgruppe, die aus Mitgliedern der Kommission für den geistlichen Dienst und der Verwaltung der EMK-Gemeinde bestand, dachte darüber nach und entwickelte diese Idee, inspiriert auch durch eine Fernsehsendung, bei der ein Künstler in Deutschland dies in einer ähnlichen Art einmal gemacht hatte Ein kleines Leitungsteam und mehrere Arbeitsgruppen setzten die Idee in die Tat um. Das Projekt wurde von Connexio, dem Netzwerk für Mission und Diakonie der EMK, mit einem namhaften Beitrag unterstützt. Ein grosser Teil der Menschen des Bezirks engagierte sich bei der Fotoausstellung. Jeder setzte sich dort ein, wo es einen Gaben und Möglichkeiten entsprach. Für die Gemeindemitglieder war es eine gute Erfahrung, durch dieses Projekt, Ängste und Hemmungen abzubauen, auf Menschen zuzugehen und sich auf ihre Geschichten einzulassen. Zur Vorbereitung gehörten auch ein kleiner Fotokurs und eine Einführung in einige Aspekte der Seelsorge betreffend dem eigenen Verhalten bei diesen Begegnungen.
Die Ausstellung fand vom 20. bis 25. Juni 2003 in den Räumen der Kapelle statt. 80 grossformatige Fotos zeigten, was Menschen wichtig ist. Vom Dialyseapparat über das Sonntagsservice der Grossmutter bis zum Oltimer-Traktor. Rund 100 Menschen, die nicht der EMK-Gemeinde angehören, besuchten in dieser Zeit die Fotoausstellung und es wurde im Dorf darüber geredet. Rund 30 Bilder können noch bis morgen im Café Huggi in der unweit von Eschikon liegenden Klinik Littenheid besichtigt werden.


Quelle: kirche+welt

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