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EMKNI - 10.12.2003   Zurück zur Übersicht

Liberia: Zeichen der Hoffnung

Die methodistischen Missionare, die aus dem umkämpften Liberia im Juni evakuiert wurden, sind in das westafrikanische Land zurückgekehrt (siehe auch EMKNI-Meldung vom 24.07.2003). Bischof John Innis aus Liberia sagte dazu: „Die Rückkehr der Missionare ist ein Zeichen der Hoffnung für das Volk.“

Vierzehn Mitarbeiter des missionarischen Dienstes aus vorwiegend anderen afrikanischen Ländern mussten im Frühsommer dieses Jahres das Land wegen des anhaltenden Bürgerkriegs verlassen. Sie arbeiteten während dieser Zeit in den Nachbarländern Sierra Leone, Ghana und Guinea bei der Betreuung von Flüchtlingen oder bei medizinischen Programmen mit. Sechs von diesen vierzehn Mitarbeitern sind Missionare. Acht Mitarbeiter hatten einen zeitlich begrenzten Auftrag, der nun beendet ist. Elf Mitarbeiter, auch mit einem zeitlich begrenzten Auftrag, sind Liberianer, die das Land während des Bürgerkriegs nicht verlassen konnten. Alle haben den Krieg überlebt.

Henry R.N. Jusu, der für die Finanzen des Bereichs Liberia zuständig ist, war der erste Missionar, der im November in die Hauptstadt Monrovia zurückgekehrt ist. Er berichtete, dass die Menschen in der Lage sind, sich frei in der Hauptstadt zu bewegen, aber dass viele Menschen Hilfe benötigten, besonders im hygienischen Bereich. Mitarbeiter des methodistischen Hilfswerks UMCOR (UM Committee on Relief) haben darum im November begonnen, Gesundheitsartikel, Babyausstattungen und gebrauchte Kleider zu verteilen. Auch die sanitären Anlagen in den Flüchtlingslagern sind gereinigt worden.


Quelle: General Board of Global Ministries / Newscope / EMKNI

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