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EMKNI - 24.02.2003   Zurück zur Übersicht

Deutschland: Antikriegskundgebung in Reutlingen am nächsten Freitag

Am nächsten Freitag, dem 28. Februar 2003, findet auf dem Reutlinger Marktplatz um 17.30 Uhr eine grosse Kundgebung gegen den Krieg und für den Frieden statt, unter dem Motto: „No War - Krieg ist die falsche Antwort!“ Als Redner hat EMK-Bischof Hermann Sticher DD zugesagt und um weitere Statements wurden die Professoren Walter Jens und Dietmar Mieth angefragt. Schon vor der Veranstaltung findet um 16.30 Uhr eine Mahnwache vor dem Portal der Marienkirche mit anschliessendem Friedensgebet in der Kirche statt.

Veranstalter dieser Antikriegskundgebung sind Methodisten aus dem Raum Reutlingen - die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) steht offiziell hinter der Veranstaltung - zusammen mit Vertreterinnen und Vertreter aus dem Arbeitskreis christlicher Kirchen (ACK) Reutlingen. Weitere EMK-Gruppierungen haben sich den Veranstaltern angeschlossen, zum Beispiel das Bildungswerk und GFS-Ausschüsse, aber auch Organisationen, wie Volkshochschulen und Gewerkschaften, sowie Friedensgruppen. „Die gesamte Aktion hat sich innerhalb von wenigen Tagen sehr rasant entwickelt,“ so Paul Gräsle, GFS-Sekretär (GFS = Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung) der EMK, in einem Mail vom letzten Freitag. Innert kürzester Zeit haben sich viele Menschen aus verschiedenen Gruppierungen und Organisationen für diese Veranstaltung zusammengefunden. Auslöser für diese Veranstaltung war u.a. auch eine Predigt der EMK-Pfarrerin Gerda Eschmann.

Für die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) verantworten die Kundgebung u.a. Dr. Holger Eschmann, Leiter des Theologischen Seminars der EMK in Reutlingen, und die EMK-Friedensgruppe um Karl Ziefle aus Pfullingen. In einem gemeinsamen Brief an die Pfarrerinnen und Pfarrer im Raum Reutlingen schreiben Dr. Holger Eschmann und Karl Ziefle u.a.: „Aus Sicht der Kirchen sollen bei dieser Kundgebung Gründe zu Sprache kommen, die uns verpflichten, alles zu tun, was die Eskalation zum Krieg verhindert.“


Quelle: EMKNI/Dr. Holger Eschmann/Paul Gräsle

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