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EMKNI - 16.01.2003   Zurück zur Übersicht

USA: Zusammenarbeit im Pan-Methodismus verbessern

Die pan-methodistische Kommission, die sich vom 19. - 21. November 2002 traf, hat sich darauf geeinigt, dass die Zusammenarbeit zwischen den vier methodistischen US-Kirchen verbessert werden soll. Unter der Vision „Ein Leib...viele Glieder“ wurde das Bestreben der Kommission, die es seit zwei Jahren gibt, sichtbar, in Richtung geistlicher Einheit unter den Kirchen der African Methodist Episcopal Church, African Methodist Episcopal Zion Church, Christian Methodist Episcopal Church und der United Methodist Church (Evangelisch-methodistische Kirche) vorwärts zu arbeiten. Diese verschiedenen Kirchen in den USA sind aufgrund der Rassenfrage im 18. und 19. Jahrhundert entstanden.
Der neue Vorsitzende Fritz Mutti, Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) von Kansas/USA, sagte, dass er nicht eine Einheit durch eine Fusion anstrebe, sondern eine Einheit durch eine geistliche Bewegung, dass heisst eine theologische Verpflichtung durch das gemeinsames Erbe in der wesleyanischen Tradition, zu erreichen. Die EMK ist vor allem in den USA federführend in diesen Gesprächen.
Die pan-methodistische Kommission unterhält zwei Komitees, wovon eines an Gemeinschaftsmodellen arbeitet und das andere an Programmen und dem Amtsverständnis. Die beiden Komitees haben Ideen vorgeschlagen, wie man im Pan-Methodismus zusammenarbeiteten und ihn interpretierten kann. Sie hoffen, dass die Seminare und Universitäten der vier Gruppen ermutigt werden, über das Selbstverständnis der anderen methodistischen Kirchen zu lehren und damit ein gegenseitiges Verständnis zu schaffen. Beide Komitees riefen auch auf, Konzepte und sichtbare Zeichen für die Entwicklung neuer Beziehungen hinzuzuziehen, wie zum Beispiel "Churches Uniting in Christ“, ein ökumenisches Netzwerk, welches die vier methodistischen Kirchen und andere protestantische Kirchen miteinschliesst.
Die Kommission akzeptierte die Empfehlung, ein gemeinsames Symbol zu schaffen, das die Embleme der vier Gruppen integriere. Es akzeptierte auch Empfehlungen, dass man Grenzen (zum Beispiel die Sprache) durchbrechen, Kosten miteinander teilen, an gegenseitigen Ordinationen teilnehmen und Voraussetzungen schaffen soll, dass die Bischöfe zusammenarbeiten können, zum Beispiel durch die Ernennung eines Bischofs, welcher den vier methodistischen Denominationen gemeinsam vorsteht (ähnlich, wie in der EMK der Präsident des Bischofsrates).
Bischof Mutti will ein Komitee ernennen, das ein Ideenpaket entwickeln soll, so dass es an der achten Tagung der methodistischen Bischöfe in Atlanta vom 11. – 13. März 2003 ratifiziert werden kann.


Quelle: EMKNI/United Methodist News Service/Newscope

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