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EMKNI - 09.07.2003   Zurück zur Übersicht

Europa: Kirchen wollen effizienter zusammenarbeiten

Eine stärkere Zusammenarbeit bei Strukturfragen innerhalb der europäischen Ökumene hat die Vollversammlung der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) in Trondheim empfohlen. Um Doppelarbeit zu vermeiden und Ressourcen zu bündeln, stelle sich die Frage: "Wie können die anstehenden Aufgaben zwischen der KEK und dem Ökumenischen Rat der Kirchen, dem Lutherischen Weltbund, dem Reformierten Weltbund und dem Methodistischen Weltrat aufgeteilt werden", so Antje Heider-Rottwilm, Leiterin der Europa-Abteilung im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Mit Blick auf die bevorstehenden EU-Erweiterungen wurde über weitere anstehende Aufgaben diskutiert. Der vorgesehene Artikel 51 der EU-Verfassung erklärt die Kirchen zu Dialogpartnern der europäischen Institutionen. Es sei zudem beschlossen worden, so Heider-Rottwilm, das Gespräch über europäische Werte und europäische Identität zwischen den Kirchen in West- und Osteuropa zu intensivieren.

An der 12. Vollversammlung, die im norwegischen Trondheim am 2. Juli zu Ende ging, hatten rund 800 Vertreter aus 126 europäischen Kirchen, so auch von der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK), teilgenommen. Weitere Informationen und Bilder zur Vollversammlung finden sich im Internet unter http://www.cecassembly.no/


Quelle: EKD-Newsletter

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