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EMKNI - 21.07.2003   Zurück zur Übersicht

Grossbritannien: Kirche von England ist für ein "anglikanisches/methodistisches Bündnis"

Die Synode der Kirche von England hat am 13. Juli 2003 mit 336 zu 32 Stimmen für das "anglikanische/methodistische Bündnis" gestimmt (Enthaltungen wurden nicht gezählt). Die britischen Methodisten hatten dem Bündnis während ihrer Tagung am 1. Juli 2003 zugestimmt (siehe auch EMKNI-Meldung vom 03.07.2003).

Der Vorschlag eines Vertragsbündnisses war in beiden Kirchen eingehend erörtert worden und es war klar, dass er eine überwältigende Unterstützung von den Diözesen erhalten würde.

Die Synode hat nun die Diözesen, Dekanate und Gemeinden der Kirche von England ermutigt, die Verbindungen mit ihren methodistischen Pendants zu realisieren. Die Synode ist auch für gemeinsame Beratungen mit den Partnerkirchen und für die Einrichten einer Kommission, die als Verbindungsstelle für die Umsetzung dienen soll.

Der Bischof von Gibraltar in Europa, Geoffrey Rowell, liess verlauten, dass dies „bedeutsam und, auf verschiedene Weise, ein notwendiger und bescheidener Schritt in Richtung einer voller Einheit" sei. Er sprach auch von den beiden Kirchen, die ein gemeinsames Erbe teilten, und sagte, dass John und Charles Wesley, die Gründer des Methodismus, einmal "eucharistische Christen in der anglikanischen Gemeinschaft" waren.

Der Bischof von Peterborough, obwohl die Bewegung unterstützend, strich deutlich die Notwendigkeit hervor, den unterschiedlichen Überzeugungen mit Integrität und Aufrichtigkeit zu begegnen. Er fügte hinzu, dass die unterschiedlichen Punkte im Vertragsbündnis klar seien und meinte weiter: „Es beschreibt unsere Kirchen als Orte, wo die Leute Rettung und Gnade finden können. Es schafft eine neue Freundschaft und Gemeinschaft zwischen unseren beiden Kirchen und liefert einen Rahmen für die Zusammenarbeit bei Aufträgen in allen Bereichen des kirchlichen Lebens."


Quelle: Anglican Communion News Service / EMKNI

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